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Der Eiger
ist ein 3970 m hoher Gipfel in den Berner Alpen. Dem Hauptkamm der Berner
Alpen nördlich vorgelagert gehört der Eiger ganz zum Schweizer Kanton Bern.
Zusammen mit Mönch und Jungfrau dominiert er die Landschaft des zentralen Berner
Oberlands. Der Eiger verfügt
über die mit 1800 Metern höchste Felswand der Alpen. Dreieckig, unheimlich und
bedrohlich, mit Schnee, Eis und Firn bedeckt. Der Eiger-Gipfel erreicht knapp
4000 Meter, und wurde 1858 zum ersten Mal erstiegen. Ende der Dreißigerjahre
des letzten Jahrhunderts hat die Eiger-Nordwand den bergsteigerischen Versuchen
noch standgehalten.
Der Mönch ist ein Berg in den Berner
Alpen mit einer Höhe von 4107 m.
Zusammen mit dem Eiger und der Jungfrau
bildet er eine markante, von weit her
sichtbare Dreiergruppe.
1935 wurde die Höhe des Mönchs mit 4099 m
bestimmt. Diese Zahl ist noch heute häufig
in der Literatur zu finden. 1993 ergaben
jedoch Messungen per Luftfotogrammetrie eine
Höhe von 4107 m. Daraufhin wurde der Wert
auf der Landeskarte der Schweiz korrigiert.
Mit einer Messung per GPS ermittelte man
1997 eine Höhe von 4109,4 m; und bei einer
erneuten luftfotogrammetrischen Messung von
1999 resultierte sogar eine Höhe von 4110.
Diese neuen Messwerte wurden jedoch nicht
auf den amtlichen Karten berücksichtigt. Für
diese abweichenden Werte sind nicht nur
Messfehler verantwortlich, sondern auch die
Tatsache, dass der Mönch eine Kuppe aus Firn
besitzt, welche in den letzten Jahren
gewachsen ist.
Die Jungfrau
ist einer der bekanntesten Berge in der Schweiz. Sie ist mit
4158 m (genau 4158,2 m) der dritthöchste Berg der
Berner Alpen und bildet zusammen mit Eiger und Mönch eine
markante Dreiergruppe. Über ihren Gipfel verläuft die Grenze
zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Der Berg ist
außerordentlich vielgestaltig. Im Norden und Nordwesten, auf
ihrer "weiblichen" Schauseite (vgl. Foto) sind ihr Wengen-Jungfrau, Schneehorn, die beiden Silberhörner und der
"Schwarzmönch" vorgelagert sowie die zerrissenen Gletscher
von Giessen und Kühlauenen. Im Westen erhebt sie sich fast
eisfrei (und eher unansehnlich) 3250 m über dem hinteren Lauterbrunnental (das ist – vom Mont Blanc abgesehen – der
höchste Abhang in den Alpen). Ihre Südwand erhebt sich über
dem versteckten Rottalgletscher und ihre Ostwand über den
Firnen am Jungfraujoch.
Im Jahr 2000
haben wir uns den "Luxus" geleistet, mit der Bahn zum Jungfraujoch zu
fahren. Wenn man die Preise sieht, versteht man sicher, warum ich von Luxus
spreche, und billiger wird es in den letzten Jahren sicher nicht geworden
sein.
Exkursion am 20.07.2000:
Bf. Grindelwald
Grund (943 m) ab:
11.00
40 CHF (51,90 DM)
Kleine Scheidegg
(2061 m) an: 11.30
Kleine Scheidegg (2061 m) ab: 11.33
97 CHF (125,85 DM)
kurz darauf Einfahrt in den Tunnel
Station Eigerwand (2865 m):
herrlicher Blick auf Grindelwald
Station Eismeer (3160 m):
Blick auf das „Eismeer“ (Gletscher)
Station
Jungfraujoch (3434 m) an: 12.30
- Besuch
der Eisgrotte
- Jungfraujoch (3454 m)
- Sphinx-Terrasse (Top
of Europe 3571 m, Auffahrt mit einem Fahrstuhl im Berg)
- Wanderung vom Jungfraujoch (3454
m) zur Mönchsjochhütte (3629 m)
Die Mönchsjochhütte ist übrigens die
höchstgelegene Hütte der Alpen, die mit einem Hüttenwart besetzt ist.
Leider mussten wir fast im Dauerlauf
zurück, damit wir nicht die allerletzte Bahn verpassen.
Für uns war es völlig unverständlich,
warum in der Hochsaison der letzte Zug ins Tal
bereits so früh fahren muss. Der war
im übrigen auch so voll, dass man froh war,
überhaupt mitzukommen.
Station
Jungfraujoch (3434 m) ab:
15.37
Kleine Scheidegg (2061 m) an:
16.28
Kleine Scheidegg (2061 m) ab: 16.35
Bf. Grindelwald Grund (943 m) an: 17.20
Im Jahre
2009 haben wir die Gipfel aus dem Tal von Grindelwald aus betrachtet.
Anschließend sind wir in das Lauterbrunnental gefahren. 3 km nach
Lauterbrunnen befinden sich die Trümmelbachfälle. Der Trümmelbach entwässert
allein die riesigen Gletscherwände von Eiger, Mönch und Jungfrau. Das
geschieht über 10 Gletscherwasserfälle im Berginnern. Dazu kann man im Berg
mit einem Lift in den oberen Teil fahren. Anschließend kann man über Stufen
und Gänge die tosenden Fälle nacheinander aufsuchen. Von der Straße aus ist
davon nichts zu sehen oder zu hören.
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