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Um den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs aus der Nähe zu
sehen, würden vermutlich die meisten auf der Großglockner
Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe fahren. Die
Großglocknerstraße, eines der bekanntesten und meist besuchten
Touristen-ziele Österreichs, was nicht nur durch den Großglockner
selbst, sondern auch durch die vielen zusätzlichen
Sehenswürdigkeiten entlang der Straße bis hin zur Pasterze
gerechtfertigt ist. (siehe auch Großglocknerstraße.) In der gleichen
majestätischen Pracht ist der Großglockner aber auch von der anderen
Seite zu sehen. Von Lienz kommend verlässt man dabei unmittelbar vor
Huben die Felbertauernstraße. 12 km nach diesem Abzweig erreicht man
den sehenswerten kleinen Ort Kals. Rund einen Kilometer nach Kals in
Richtung Großdorf biegt man wieder rechts vor Kals-Burg ab, erreicht
nach 4 km die Mautstelle und weiteren knapp 3 km den Großparkplatz
am Lucknerhaus. Jetzt hat man einen tollen Blick zum Großglockner.
Das untere Bild zeigt schön, wie der Großglockner in der Mitte einer
großen Bühne erscheint, die seitlichen Berge erscheinen wie die in
zwei Reihen angeordneten Seitendekorationen.
Von hier aus gibt es schöne Wandermöglichkeiten, wir sind zur
Lucknerhütte (2241 m) gewandert, also immer in Richtung
Großglockner. Diese gut 300 m Höhenunterschied haben uns gereicht.
Man kann natürlich weiter wandern und nach weiteren knapp 600
Höhenmetern die Stüdlhütte (2802 m) erreichen. Bergsteiger hätten
jetzt einen guten Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners
erreicht. Die erste Etappe führt zur Erzherzog-Johann-Hütte (3451
m), die letzte Etappe dann zum 3798 m hohen Großglockner.
Hatten wir am Tag zuvor auf der anderen Seite bei der
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe leider meist starke Bewölkung gehabt,
wurden wir hier durch den ganztägigen Sonnenschein entschädigt.

Blick vom Parkplatz Lucknerhütte (04.07.2011) |