Auffahrt vom Chalet Reynard (07.07.2017)

Mont Ventoux

(1909 m)


Die Schilder zeigen eine so unterschiedliche Höhe an, weil sie auch in unter-schiedlichen Höhen stehen.
Das obere Schild steht am höchsten Punkt der Straße,
das untere Schild beim mittleren Parkplatz.

  


Mit freundlicher Genehmigung des ADAC 2010

   
Der Mont Ventoux (Berg der Winde) ist weithin in der Landschaft sichtbar, weil die Gipfelregion praktisch keine Vegetation aufweist und nur eine riesige Geröllhalde ist. Dadurch ist dieser Berg einzigartig. Man kann ihn mit dem Auto von drei Seiten erreichen:

1. Sault (765 m) - Chalet Reynard (1419 m) - Col des Tempêtes (1830 m) - Mont Ventoux (1909 m)
    bis zum Chalet Reynard sind es 20 km, zum Col des Têmpetes weitere 6 km und bis zum Gipfel noch 1 km.

2. Bédoin (275 m) - Chalet Reynard (1419 m) - Col des Tempêtes (1830 m) - Mont Ventoux (1909 m)
    von Bédoin bis zum Chalet Reynard sind es nur 15 km, wegen der kürzeren Strecke und größeren Höhenunterschieds ist deshalb die
    durchschnittliche Steigung größer

3. Malaucéne (377 m) - Mont Ventoux (1909 m)
    Die Strecke hat eine Länge von 21 km.

Sämtliche Strecken sind gut ausgebaut. Trotzdem kann es für Autofahrer eng werden, weil die Aufstiege und Abfahrten auch bei Radfahrern sehr beliebt sind. So war der Mont Ventoux bereits mehrmals Ziel einer Etappe der Tour de France.

In einem auf den 26. April 1336 datierten Brief schildert Francesco Petrarca (1304 - 1374), wie er zusammen mit seinem Bruder den Mont Ventoux in der Provence bestieg. Deshalb gilt Petrarca aufgrund dieser ersten „touristischen“ Bergbesteigung als Vater der Bergsteiger und als Begründer des Alpinismus. In der historischen Forschung ist jedoch umstritten, ob Petrarca tatsächlich den Mont Ventoux bestiegen hat oder nur eine literarische Fiktion mitteilt.


Blick vom Gipfel nach Osten und zum Col des Tempetes (07.07.2017)
 

Blick vom Gipfel nach Nordwesten (07.07.2017)

Fotoalbum